Talk to strangers!

Omegle heißt der neuste Chat aus Amerika. Er unterscheidet sich aber deutlich von seinen Artgenossen. Muss man sich in einem normalen Chat registrieren und gleich mit mehren Usern chatten, so ist es bei Omegle ein P2P-Chat mit nach dem Zufallsprinzip ausgesuchten Gesprächspartnern. Und alles völlig anonym.

Bei meinen ersten 7 Versuchen war zwar noch nichts aufregendes dabei, aber für kommunikative Menschen bestimmt eine gute Möglichkeit mal an Personen zu kommen, mit denen sie sonst nicht chatten würden.

Meine ersten Versuche:

  • Noch vor meinen ersten Worten wurde der erste Chat unterbrochen.
  • Der zweite Chat war dann auch der skurilste. Ein 18-jähriger aus dem Vereinigten Königreich der auf ältere Frauen stand. Nachdem ich mich schon verabschiedet hatte, fragte er mich ob ich Single wäre. Da hab ich dann das Kabel gekappt.
  • Mit Canada hatte ich nur ein recht kurzes Gespräch. Den kam ich wohl komisch vor als ich von dem Briten berichten musste.
  • Die Reise zurück nach Europa endete in Groningen. Ein Niederländer der schon seit einer Woche dabei ist und vor allem auch sein englisch verbessern will. Wie löblich.
  • Dann ein Chat ohne Antwort.
  • Die Verbindung zu Eren (ist es nun ein Mann oder eine Frau?) aus Genf endete leider als es grad spannend wurde. Eren wollte bald mit einem Studium anfangen und hatte schon eine Rundreise in Fernost hinter sich. Da hätte ich gerne mehr drüber erfahren.
  • Das Gespräch noch Polen dauerte überhaupt nicht lange. Vermutlich haben da Leitungsprobleme den Chat unterbrochen.

Alles in allem waren es in der kurzen Zeit einige wenige kurze und auch sehr oberflächliche Gespräche. Der extrovertierte Mensch wird dieses Medium mit Sicherheit interessant finden. Spannend bleibt aber wie der 18-jährige Schüler Leif K-Brooks aus Brattleboro, Vermont die Trolls in den Griff bekommt.

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