Hamburger Polizei schrumpft weiter
Nun ist es amtlich: Das Polizeikommissariat 32 wurde durch das Polizeikommissariat 31 assimiliert. Damit ist nun das inzwischen vierte Revier was einer Zusammenlegung zum Opfer gefallen ist.
Das neue PK 31 befindet sich jetzt in der Oberaltenallee 42, nur einen Steinwurf vom alten Gebäude entfernt. Laut Behörde genügten die alten Gebäude nicht mehr den Anforderungen einer modernen Polizei. Da war es doch praktisch in der Nähe gleich eine freie Baufläche zu haben. Was natürlich ungerne dabei erzählt wird, dass natürlich so auch Stellen abgebaut werden konnten.
Und da ist die Politik genau wieder da wo sie immer ist. Protestierte seinerzeit die CDU gegen die Zusammenlegung von zwei Wachen, so macht es diesmal natürlich auch die SPD. Und das zurecht, denn jetzt wurden ja auch gleich 8 Wachen zu vieren zusammengefasst. Erstaunlich dabei ist aber vor allem, dass die CDU immer für die Bekämpfung der Kriminalität mit viel Präsenz vor Ort plädiert, aber mit diesen Zusammenlegungen vor allem der Beamte vor Ort wegrationalisiert wird. Aber für die Führung war ja schon immer genug Geld da.
Noch einige Fakten:
Das alte Gebäude des PK 31 wurde 1896 erbaut und steht zu großen Teilen unter Denkmalschutz. Bis zu seiner Schließung war es das älteste noch aktive Dienstgebäude Hamburg. Am neuen Standort arbeiten ca. 200 Mitarbeiter, die wiederum für ca. 100.000 Mitbürger zuständig sind. Mit 3.641 m² sollte ausreichend Arbeitsfläche zur Verfügung stehen.
Weiterführende Links:
- Onlinewache der Polizei Hamburg
- Dienststellenfinder (nur die Straße eingeben und fertig)
- Infos über die Einrichtung einer Haltverbotszone für Umzugsarbeiten
Tags: Barmbek, Eilbek, Hohenfelde, Polizei, Stellenabbau, Uhlenhorst
















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