Warning: error_log(/www/htdocs/w0080721/wp-content/plugins/all-in-one-seo-pack/all_in_one_seo_pack.log) [function.error-log]: failed to open stream: Permission denied in /www/htdocs/w0080721/wp-content/plugins/all-in-one-seo-pack/aioseop.class.php on line 983

Warning: error_log(/www/htdocs/w0080721/wp-content/plugins/all-in-one-seo-pack/all_in_one_seo_pack.log) [function.error-log]: failed to open stream: Permission denied in /www/htdocs/w0080721/wp-content/plugins/all-in-one-seo-pack/aioseop.class.php on line 983

Warning: error_log(/www/htdocs/w0080721/wp-content/plugins/all-in-one-seo-pack/all_in_one_seo_pack.log) [function.error-log]: failed to open stream: Permission denied in /www/htdocs/w0080721/wp-content/plugins/all-in-one-seo-pack/aioseop.class.php on line 983

Berlusconis Verwandschaft entert Schleswig Holstein

Silvio Berlusconi

Quelle: Wikipedia
Lizenz: CC-BY-SA

Das Silvio Berlusconi einen Hang zu jüngeren Frauen und auch zu Frauen im allgemeinen hat, sollte hinlänglich bekannt sein. Das er auch seine Macht als italienischer Medienmogul unverfroren ausnutzt ist auch kein wirkliches Geheimnis mehr. Beides scheinen ihn aber große Teile Italiens nicht übel zu nehmen. Gut die Mafia ist weiten Teilen der Bevölkerung auch beliebt. Aber lassen wir das lieber, denn wir müssen seit heute vor unserer eigenen Tür kehren.

Was sich vor den Toren Hamburgs allerdings im Moment an Machtmissbrauch stattfindet muss sich hinter Berlusconis Pressemethoden nicht verstecken. Aber lest selbst….

SKANDAL! SZH-Redaktion verbietet Berichte über Piratenpartei und FREIE WÄHLER

Es ist ein Skandal!

Das ist Zensur, das ist Diktatur- mitten im Wahlkampf beschließt eine der CDU nahestehende Chefredaktion ein Verbot über die Wahlberichterstattung zu eher nicht genehmen Parteien.

Eine ‘Stallorder’ seitens der Chefredaktion verhindert, dass alle dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ) gehörenden 14 Tageszeitungen über die FREIEN WÄHLER und die PIRATENPARTEI berichten dürfen.

Dies kam nur und erst dadurch ans Licht, dass ein Kandidat der FREIEN WÄHLER, Helmut Andresen, zu einem Pressegespräch ausgeladen wurde und zwar durch den Redakteur Frank Jung. Die Chefredaktion ist verrufen als CDU-nah . Der SHZ hatte diese Möglichkeit eines Pressegespräches bereits den Direktkandidaten der Region von CDU, SPD, FDP, GRÜNEN, SSW und LINKEN geboten. Wegen interner Anweisungen, über wen wie berichtet werden darf, war Jung gezwungen bestimmte Kandidaten wieder auszuladen. Intern gilt, es darf nur über die im Parlament vertretenen Parteien und über die LINKE berichtet werden.

Helmut Andresen, Kandidate der FREIEN WÄHLER, ist zu Recht aufgebracht: “Für mich war das ein Schlag ins Gesicht.”

Zitate:

Wolfgang Dudda (52), Pressesprecher der PIRATENPARTEI Schleswig-Holstein, kommentiert den Vorgang: ‘Der ‘Amtsblattjournalismus’ des SHZ verhindert, dass sich die Bürgerinnen und Bürger umfassend und korrekt über die Parteien und die Kandidaten zur Landtags- und Bundestagswahl informieren können.’ Nachdem die Zeitungen des SHZ täglich rund eine halbe Million Menschen erreichen, bestimmt der SHZ entscheidend darüber, was im Norden gelesen werden kann. Der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Schleswig-Holstein, Malte Tech (66), empört sich ebenfalls: ‘Die Pressefreiheit ist ein hohes Gut und bei einer so starken Marktstellung wie der des SHZ auch eine Verpflichtung zur ausgewogenen und objektiven Berichterstattung.

Offenbar hat das Kartell aus Altparteien und Großverlagen hier Angst um seine Macht.’ Vergleichbare Vorfälle gab es in Schleswig-Holstein nach Kenntnis von Malte Tech bei den Wahlen seit 1945 nicht. Und auch der Landesvorsitzende der PIRATENPARTEI Schleswig-Holstein, Uli König (25), ist entrüstet: ‘Die Hofberichterstattung der Zeitungen des SHZ nimmt massiv Einfluss auf die Wahlentscheidung der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes. Dass über bestimmte Parteien nicht berichtet wird, kennt man sonst nur aus Diktaturen.’

Ohne vorherige freie und vollständige Informationsvielfalt können Wahlen nicht als demokratisch bezeichnet werden. Das Verhalten des SHZ tritt damit elementare Bürgerrechte mit Füßen und ist nach Ansicht der PIRATENPARTEI und der FREIEN WÄHLER nichts anderes als Zensur.

Der Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (SHZ) ist mit 14 Tageszeitungen und einer Sonntagszeitung der mit Abstand auflagenstärkste Verlag Schleswig-Holsteins. SHZ verfügt in erheblichen Teilen des nördlichsten deutschen Bundeslandes über eine Monopol-ähnliche Stellung. Die FREIEN WÄHLER sind kommunalpolitisch seit Jahren fest in Schleswig-Holstein verankert. Die freien Wählergemeinschaften, aus denen die Partei FREIE WÄHLER Schleswig-Holstein im Jahr 2008 entstanden ist, erhielten bei den Kommunalwahlen im vergangenen Jahr 51,8% aller Mandate.

Quelle: MenschenZeitung – Lizenz: CC BY-NC-SA

2 Kommentare to “Berlusconis Verwandschaft entert Schleswig Holstein”

  1. Dirk Nolte schreibt:

    Kurze Randnotiz zur Einleitung des Artikels: Die ganzen Eskapaden haben Berlusconi am Ende doch immmer mehr geschadet und er hat mehr als 10% seiner Anhänger verloren. Das “Attentat” hat ihn allerdings gerettet und wurde von den Medien, speziell den Berlusconi-eigenen, als von der Linken organisierte Aktion ausgeschlachtet, in einer Art und Weise, die in Deutschland doch unvorstellbar ist. So steht Berlusoni jetzt als Jesus da, der sich in all seinen Zeitungen mit dem Satz “Die Liebe gewinnt immer” zitieren lässt.

    Grüße aus Rom


  2. Mynios schreibt:

    Auch wenn Berlusconi nicht zum Ritter geschlagen wurde, so ist er auch noch lange kein Märtyrer. Erstaunlich wie solche Ereignisse aber von den Wag the Dogs dieser Welt genutzt werden. Soll man bei so einer PR an böses denken?

    Positiv zu vermerken bleibt aber der Umstand, dass vielen Italienern ihr eigener Präsident peinlich ist. Parallelen zu George W. Bush können da wohl auch gezogen werden.


Schreibe einen Kommentar:

Vorschau: