Kinderfickerpartei
Das Leben eines Parteisoldaten im Wahlkampf ist in der heutigen Zeit schon ein schweres Los. Da kann man sich bei nicht wohlgesonnenen Passanten schon freuen wenn man nur “Ist bei ihnen nicht der Tauss? Nee, so eine Partei wähle ich nicht” zu hören bekommt. Der von RTL II und Bild verblödete Durchschnittspassant ist da deutlich effizienter, denn er schmettert dem lästigen Straßenwahlwerber nur ein einziges Wort entgegen: “Kinderficker”. Doch was will man von solch ungebildeten uninformierten Zeitgenossen denn schon erwarten? Sollen sie sich etwa ein fast einstündiges Video im Internet ansehen? Wäre zumindest mal ein Anfang…..
Link zum Video: Strafverfolgung 2.0 statt mittelalterlicher Pranger
Tags: CCC, Kinderpornografie, SPD
















24. September 2009 um 11:51
ging mir genauso, nur dass mir das Kinderficker von nem Bundestagsabgeordneten der Grünen an den Kopf gehauen wurde dem ich auf seiner Wahlkampftour durch den Wedding mit nem Piraten T-shirt über den Weg lief.
Wenigstens habe ich diese grüne Pest noch als Kriegsverbrecher tituliert.
Grüße und Klarmachen zum Ändern
24. September 2009 um 22:04
Ich muss zugeben, dass ich selbst diese Sprüche nie gehört habe, da ich selbst keinen Straßenwahlkampf gemacht habe. Die Quellen sind aber verlässlich. Auch die harmlosen Kommentare zeugen in der Regel von völliger Uninformiertheit, gepaart mit dem Glauben sich aus zu kennen.
Vergleichbar vielleicht mit meiner Zeit als Zivildienstleistender. Die pubertären Jugendlichen, die in der Jugendherberge Neumünster für die Dauer der Berufsschule untergebracht waren, bezeichneten uns ISB-Zivis (auf Lehrgang in Neumünster) als Bombenleger. Jemand der einem Querschnittsgelähmten einen Lungenkatheter einführt ist also ein Bombenleger. Naja, wir konnten drüber lachen, denn man sa ja welch Geistes Kind die Kiddies (Heranverwachsende) waren.