“Mit Urteil vom 12. Mai 1998 hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden….

“Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 – “Haftung für Links” hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch das Setzen eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann – so das LG – nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Hiermit distanzieren wir uns ausdrücklich von den verlinkten Seiten.”

Laut Google enthalten knapp 30.000 Seiten diesen Text. Wie viele (Hobby-)Webmaster aber wirklich diesen Irrsinn auf ihrer “Homepage” stehen haben bleibt ein großes Geheimnis. Die Dunkelziffer ist meinem Gefühl nach beachtlich groß. Die Anzahl der Seiten, vermutlich in der Hauptsache Blogs, die versuchen diesen Quatsch aus den Köpfen der Unwissenden zu kriegen ist leider immer noch zu klein. So wird der bloße Abdruck des Urteils eher ein juristischer Selbstmord, als dass es einem hilft.

Für den unsinnigen Umgang mit dem Urteil kann man das Hamburger Landgericht nicht zur Verantwortung ziehen, aber für die Fällung des selben schon. Das Hamburger Landgericht macht schon seit geraumer Zeit immer wieder mit praxisfremden Urteilen im Internetrecht auf sich aufmerksam. Das man in Fachkreisen und sogar bei Richtern in anderen Städten nur Kopfschütteln damit hervor ruft, scheint den Hamburger Richtern recht egal zu sein. Schon aus diesem Grund wurde wieder ein Urteil gefällt, bei dem nur der Kopf geschüttelt werden kann.

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Buchstaben gegen Geld

Hamburger AbendblattWie auch viele andere Tageszeitungen haben die Macher des Hamburger Abendblattes es immer noch nicht verstanden, dass man eine Zeitung vom Print nicht 1:1 ins Internet umsetzen kann. Kein Wunder wenn man dann, im Gegensatz zum ehemaligen Nachrichtenmagazin, keine ausreichenden Einnahmen mit der Werbung erzielt. Schon die Werbegeschenke für die Abo-Neukundenwerbung haben gezeigt, dass es der ganzen Branche an Innovationen fehlt. Dies wird dann auch noch durch die Abschaffung des Qualitätsjournalismus (sowohl im Print-, als auch im Onlinebereich) weiter verstärkt. Aber auf die Fehler des Hamburger Abendblattes und der ganzen Branche will ich heute gar nicht detailliert eingehen.

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Biene landet auch in Hamburg

Jedes Jahr suchen Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen die besten deutschsprachigen barrierefreien Websites. Zum sechsten mal wurde der Preis nun verliehen und in der Kategorie “Komplexe Einkaufs- und Transaktions­angebote” ging nun auch eine bronzene Biene nach Hamburg.

“Mehr als nur ein Ziel” ist im Kopf der Site des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) zu lesen. Wenn man sich an die Anfänge erinnert, die einem da so zugemutet wurden, ist die heutige Internetpräsenz ein Unterschied wie Tag und Nacht. Anfänglich war für die Hamburger vor allem der elektronische Fahrplan ein Grund die Site zu besuchen, die Bearbeitungszeiten / -abbrüche allerdings auch ein Grund sie wieder ergebnislos zu verlassen. Seit das Angebot auch unter der Adresse www.geofox.de erreichbar war, besserten sich die Zugriffserfolge der Benutzer kontinuierlich.

Seither wird das Angebot immer mehr erweitert. Inzwischen ist die Site ein echtes Wissenquell. Auch an Barrierefreiheit wurde gedacht, auch wenn es hier noch Verbesserungsbedarf, wie auch beim Thema Usability, gibt. Aber der Preis in bronze lässt ja auch noch Luft nach oben.

Rette Deine Freihiet

Um gute Videos zu verbreiten sollte es nie zu spät sein. Erst recht nicht wenn sie in Zeiten des Wahlkampfes frei von Parteienwerbung sind.

Zum Projekt gibt es natürlich auch eine Internetpräsenz: Rette Deine Freiheit. Und der inoffizielle Vorgänger soll nicht unerwähnt bleiben: Du bist Terrorist.

Kinderfickerpartei

Das Leben eines Parteisoldaten im Wahlkampf ist in der heutigen Zeit schon ein schweres Los. Da kann man sich bei nicht wohlgesonnenen Passanten schon freuen wenn man nur “Ist bei ihnen nicht der Tauss? Nee, so eine Partei wähle ich nicht” zu hören bekommt. Der von RTL II und Bild verblödete Durchschnittspassant ist da deutlich effizienter, denn er schmettert dem lästigen Straßenwahlwerber nur ein einziges Wort entgegen: “Kinderficker”. Doch was will man von solch ungebildeten uninformierten Zeitgenossen denn schon erwarten? Sollen sie sich etwa ein fast einstündiges Video im Internet ansehen? Wäre zumindest mal ein Anfang…..

Link zum Video: Strafverfolgung 2.0 statt mittelalterlicher Pranger

Ich weiß was du letzten Sommer getan hast

Nächsten Sommer kann ich bestimmt sagen was ich im Sommer 2009 gemacht habe. Ich war in Berlin! Bist Du dieses Jahr auch da?


Freiheit statt Angst – der Trailer von Alexander Svensson zum Beispiel auf Vimeo.

Das Video steht unter der CC-BY-SA

Michael Jackson ist tot

Der “King of Pop” ist gestern Abend (MEZ) gestorben. Ich wollte hier einen mal eben schnell geschnitten Film über sein Lebenswerk zeigen, aber immer wenn ich den Film starten will, kommt folgendes Bild:

stopp_schild

Wurde da das Zugangserschwerungsgestz schneller umgesetzt als uns lieb ist?

P.S.: Danke Veith für die Inspiration!