Achtung, nicht zu spät einsteigen!

Am kommenden Sonntag ist es beim Hamburger Verkehrsverbund (HVV) wieder soweit. Der halbjährliche Fahrplanwechsel steht an. Grob stellen sich die Änderungen wie folgt dar:

  • S 3 – Verbesserung der Taktfrequenz
  • S 3 – Probeweise Nachtbetrieb von Elbgaustraße (bisher Endhaltestelle) bis Pinneberg
  • U 1 – Verbesserung der Taktfrequenz
  • A 1 – Verbesserung der Taktfrequenz, aber abends keine Durchfahrt zum Hauptbahnhof
  • A 2 – Anpassung der Taktfrequenz an die A 1
  • R 10 – Verbesserung der Taktfrequenz und 100% Doppelstockwagen
  • R 60 – Probeweise wird an Sonnabenden ein “Kulturzug” eingeführt. Dieser Zug soll Kulturgenießer wieder aus Hamburg zurück in ihre Heimat bringen
  • 21 – Verbesserung der Taktfrequenz
  • 25 – Streckenverlängerung bis S-Hammerbrook
  • 137 – Einstellung zwischen den Haltestellen Willinghusen, Kehre und Barsbüttel
  • 137+237 – Teilweise Tausch der Linien, inklusive ihrer Taktung
  • 283 – Streckenverlängerung bis Elbe-Einkaufszentrum
  • 293 – Veränderung des Linienweges
  • 296 – Linie eingestellt
  • 496 – Linie eingestellt
  • 196 – Streckenverlängerung bis Kisdorf, Denkmal
  • 396 – Linie eingestellt
  • Stadtbus-Netz Elmshorn – Leichte Modifizierungen im Liniennetz
  • Stadtverkehr Ratzeburg – Komplette Umstellung des Busverkehrs

Mit diesen Änderungen trägt der HVV dem stetig zunehmenden Fahrgaststrom Rechnung. Ein Großteil der Streckenschließungen wird durch andere Linien aufgefangen, so dass von einem deutlichen Ausbau des Angeboten gesprochen werden kann. Alle Änderungen im Detail kann man sich am besten beim HVV noch mal durchlesen oder gleich zum “persönlichen Fahrplan” gehen.

Doch leider hat eine Medaille ja immer zwei Seiten. Zum ersten Januar werden dann auch wieder die Fahrpreise erhöht. Erstmal nur um 1,8 %, man denkt allerdings über eine weitere (massive) Preiserhöhung nach, da die Kosten für die Erweiterung in Richtung Hafen-City doch höher ausfallen werden als geplant.

Biene landet auch in Hamburg

Jedes Jahr suchen Aktion Mensch und Stiftung Digitale Chancen die besten deutschsprachigen barrierefreien Websites. Zum sechsten mal wurde der Preis nun verliehen und in der Kategorie “Komplexe Einkaufs- und Transaktions­angebote” ging nun auch eine bronzene Biene nach Hamburg.

“Mehr als nur ein Ziel” ist im Kopf der Site des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) zu lesen. Wenn man sich an die Anfänge erinnert, die einem da so zugemutet wurden, ist die heutige Internetpräsenz ein Unterschied wie Tag und Nacht. Anfänglich war für die Hamburger vor allem der elektronische Fahrplan ein Grund die Site zu besuchen, die Bearbeitungszeiten / -abbrüche allerdings auch ein Grund sie wieder ergebnislos zu verlassen. Seit das Angebot auch unter der Adresse www.geofox.de erreichbar war, besserten sich die Zugriffserfolge der Benutzer kontinuierlich.

Seither wird das Angebot immer mehr erweitert. Inzwischen ist die Site ein echtes Wissenquell. Auch an Barrierefreiheit wurde gedacht, auch wenn es hier noch Verbesserungsbedarf, wie auch beim Thema Usability, gibt. Aber der Preis in bronze lässt ja auch noch Luft nach oben.